Linux Linux

 

Sorry, not yet available in English! But maybe soon! Linux, was ist das?

Hinter dem lustigen Namen Linux (PS.: Der lustige Kerl da oben ist das offizielle Linux Logo!) verbirgt sich die wohl fantastischte Geschichte seitdem es Computer im Heimbereich gibt. Linus Torvalds, ein Informatik-Student ist der eigentliche Gründer von Linux. Da er es aber im Netz verbreitete fand es bald eine Unzahl von Anhängern, die alle selbstständig, aber doch unter der Obhut von Linus ein Unix-System aus dem Boden stampften, das relativ schnell konkurrenzfähig zu professionellen Unix-Systemen wurde. Durch den neuartigen Kernel war Linux sehr leicht auf verschiedenste Platformen portierbar, was sich heute an den unzähligen Linux-Implementationen erkennen läßt. Linux findet man auf PC's ab 386, Alpha AXP-Workstations, auf Apples, Amigas und sicherlich noch auf einigen Systemen mehr. Die aktuelle Kernel-Version ist 2.1.x, also ein Experimentalkernel. Dies läßt sich an der ungeraden 2. Zahl erkennen. Nur Kernel mit gerader zweiter Zahl sind für die Allgemeinheit bestimmt. In sogenannten Experimental-Kernels werden neue Techniken und neue Treiber implementiert, die evtl. auch mal größere Probleme machen könnten, also nichts für unerfahrene Nutzer sind. Linux ist also ein weltweit Entwickeltes, selbständiges, freies und unabhängiges Betriebsystem, in dem neueste Technologien Verwendung finden. Die Fähigkeit, Java-Applikationen auszuführen, war bei Linux zum Beispiel mit Abstand als erstes gegeben. Selbst IBM war hier mit OS/2 Warp V4 um einiges hinterher.
Ein ganz großer Vorteil von Linux ist mittlerweile die freie Verfügbarkeit von StarOffice, welches an Linux-Benutzer kostenlos abgegeben wird. Die Beta 4 von StarOffice 3.1 läßt sich jetzt sogar ohne Motif installieren, was der Verbreitung garantiert keinen Abbruch tun wird. StarOffice 4.0 für Linux is natürlich schon fertig und auf dem Server von Star zu ordern.

Wo bekomme ich Linux her?

Da Linux frei verfügbar ist, ist es möglich, sich Linux komplett aus dem Netz zu saugen, aber diese Möglichkeit wird meist wegen mangelnder Bandbreite nicht genutzt. Den wer saugt sich schon insgesamt so ca. 200 MB aus dem Internet, noch dazu in einzelnen Brocken mit 1-2 MB? Nein, hierfür gibt es mehr oder weniger gute "Linux-Distributionen", welche ein Linux-System anbieten, welches sich ohne viel Ahnung von Computern zu haben auf nahezu jeden Rechner fertig konfiguriert aufspielen läßt.
Hier nun einige dieser (PC)-Distributionen und was ich so dazu gehört habe:

S.u.S.E. Linux 5.x
Das SuSE Linux ist eine ordentlich zusammengestellte Distribution, die sich sauber und einfach installieren läßt und auch später leicht zu administrieren ist (SETUP-Programm arbeitet auch nach der Erstinstallation noch). SuSE Linux 5.0 ist nun endlich auch auf RPM umgestiegen und hat damit den neuen Standard RPM gefestigt. Die Distribution ist mit 79,- DM im Rahmen des für einen Studenten bezahlbaren (Normaluser zahlen 99,- DM).

RedHat 5.x
Die RedHat Distribution gilt als Geheimtip unter den Distributionen, macht allerdings Probleme, wenn ein SCSI-Adapter nicht in einer der Bootdisketten unterstützt wird. S.u.S.E. hat hier- für einen gut ausgestatteten FTP-Server, auf dem auch noch ältere Distributionen unter- stützt werden. Solche einen habe ich bei RedHat bis jetzt noch nicht finden können. Das Installationssystem von RedHat ist quasi der neue Standard für Linux Programmpakete. Es heißt RPM und wird wahrscheinlich früher oder später von allen anderen Distributionen übernommen werden (Sofern RedHat dies zuläßt, aber siehe SuSE!). Redhat ist als einzige mir bekannte Distribution für Alpha und Sparc basierte Systeme verfügbar. Dort wird es auch relativ häufig in Firmen eingesetzt, da es mittlerweile eine wirkliche Alternative zu professionellen Unix'en ist.

SlakWare x.x
Leider weis ich gerade nicht, welche Version aktuell ist, aber die SlakWare Distribution ist etwas ins Gerede geraten, Sie soll nicht mehr so gut sein, wie früher. Früher galt Sie als die Distribution überhaupt. Wer genaueres weis, kann mir ja mal eine email schreiben.

DLD 5.x
Leider weis ich auch hier nicht so recht, welche Version aktuell ist, aber die DLD ist wegen Ihrer "Eindeutschung" eigentlich nicht zu empfehlen. Es ist ja schön, wenn eine Firma versucht ein Englisches System zu übersetzen, aber ich finde bei Linux ist das wohl eher unpassend. Hier sollte eigentlich nur das Handbuch und das Installationsprogramm (Maximal) in deutsch sein, der Rest sollte Englisch bleiben. Allerdings hat die DSD etwas zu bieten, das ein echtes Kaufargument ist. Sie hat in einer Version einen CDE-konformen Windowmanager. Dies ist aber so ziemlich das einzige Argument fü die DLD Distribution!

Debian
Ich habe diese Distribution zwar, aber leider habe ich diese Distribution bis jetzt noch nicht ausprobiert. Sie soll allerdings ebensogut wie RedHat und SuSE sein.

Weitere Distributionen
Alle weiteren Distributionen sind meines Wissens nicht sehr weit verbreitet oder kommerziell, was was aber nicht zur Philosophie von Linux paßt. In Ihnen wurden einzelne Teile von den Anbieter- Firmen selbst programmiert, um spezielle Anwendungsfälle zu unterstützen. Wer noch was weis ... email an mich!